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Naturschutz
BASF verabschiedet sich von der AgroGENtechnik, Frankfurter Rundschau: Deutschland gentechnikfrei!
Themen - Naturschutz
Geschrieben von: Ulrich Krumwiede   
Samstag, den 21. Januar 2012 um 18:27 Uhr

Frankfurter Rundschau am 13. März 2013:
"Deutschland wird in diesem Jahr wohl gentechnikfrei sein."

Das war ein kleiner Teil der Vorgeschichte:
ARD Tagesschau am 16. 01. 2012:

Unter der Leitung von Herrn Dr. Marcinowski zieht sich die Abteilung AgroGENtechnik des BASF-Konzerns aus Europa zurück und geht in die USA. Auch die gentechnisch veränderte AMFLORA-Kartoffel wird 2012 nicht mehr in Deutschland angebaut.

Herr Dr. Marcinowski sieht "die fehlende Akzeptanz für Gentechnik in Deutschland". Das stimmt:

 

Dr. Stefan Marcinowski
BASF SE Ressort VII – E 100

67056 Ludwigshafen

TUM-Wissenschaftsmagazin „Faszination Forschung“, Ihr Brief vom 09. 02. 2011

Sehr geehrter Herr Dr. Marcinowski,

als Antwort auf meine Leserzuschrift vom 14. 01. 2011 zitieren Sie Studien, die einen unmittelbaren kausalen Zusammenhang zwischen den Selbstmorden indischer Kleinbauern und der Einführung von gentechnisch veränderten Pflanzen widerlegen. Wir müssen als Tatsache anerkennen, dass mit dem Anbau von gentechnisch veränderter Baumwolle die Selbstmordrate nicht drastisch gesenkt wurde. Ihr Vorhaben, „trockentolerante Maissorten zu entwickeln, die dann Kleinbauern lizenzfrei zur Verfügung stehen“ finde ich in diesem Zusammenhang einen Hohn, weil Sie die Abhängigkeit damit nicht aufheben.

Die BASF-Konzernideologie sehe ich in der überheblichen Wortblase, dass „Politik und Wissenschaft ... die Notwendigkeit, 9 Mrd. Menschen 2050 zu ernähren ... als Megathema erkannt haben“. Im Welternährungsbericht wird festgestellt, dass die ökologische kleinbäuerliche Landwirtschaft mit unserer Unterstützung dazu in der Lage sein wird.

Die Zerstörung der Lebensgrundlagen durch den nicht rückholbaren Anbau von gentechnisch veränderten Giftpflanzen besteht unter anderem in der Gefährdung des Bodenlebens, der Unfähigkeit, organischen Humus zu bilden und in der Behinderung des Navigationsvermögens der Bienen. Ich zitiere aus „Colony Collapse Disorder und genmanipulierte Nutzpflanzen“ von Peter Olson:

„Wissenschaft funktioniert nicht durch simples Verstehen der Zusammenhänge. ... Nur wenigen Menschen ist bewusst, in welchem Umfang das Ökosystem der Erde von der Biene abhängt.“

Damit ist auch eine nachhaltige „Armutsminderung ... durch gentechnisch verändertes Saatgut“ ausgeschlossen. Ob bei BASF Hopfen und Malz verloren sind, wird sich zeigen. Ich werde die Hoffnung auf das Gegenteil nicht aufgeben und verabschiede mich deshalb

mit freundlichen Grüßen
Ulrich Krumwiede

 
Agrogentechnik der BASF-Konzernideologie
Themen - Naturschutz
Geschrieben von: Ulrich Krumwiede   
Freitag, den 14. Januar 2011 um 18:00 Uhr

In der Zeitschrift "Faszination Forschung" vom Dezember 2010 kommt unter der Rubrik "Standpunkt" ein Befürworter der Agro-Gentechnik zu Wort. In einer wissenschaftlichen Zeitschrift finde ich die einseitige Darstellung eines Vorstandsmitglieds der BASF nicht angemessen, zumal unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen zu den gentechnisch "verbesserten" Pflanzen nicht existieren.

 
Roter Gries aus grüner Sicht mit Aktualisierung vom 31.03.2011
Themen - Naturschutz
Geschrieben von: Ulrich Krumwiede   
Mittwoch, den 05. Mai 2010 um 06:56 Uhr

Meldung am 31. 03. 2011:

Für die Siedler im Roten Gries zeichnet sich die Lösung einer Duldung unter der Voraussetzung ab, dass die Gebäude vor Hochwasser geschützt werden und beim Hochwasserschutz der Retensionsraum nicht beeinträchtigt wird.

Die Logik meiner ursprünglichen Textfassung hat sich also durchgesetzt:

Die Betroffenen im Naherholungsgebiet Roter Gries werden von der Stadt aufgefordert, die Lage in einem Überschwemmungsgebiet als juristische Tatsache anzuerkennen.

Folgerichtig müssten die politisch und juristisch Verantwortlichen Konsequenzen ziehen aus der Tatsache, dass ein lebensbedrohliches Hochwasser im Roten Gries auch die Tiefgarage am Theater als „Retensionsfläche“ in Anspruch nehmen wird.

Es gibt aber weder ein Sicherheits-Klappschott an der Einfahrt noch eine „Absiedelung“ der Tiefgarage. Ein Programm zur Entsiegelung von befestigten Flächen und zum Bau von Regenwasserzisternen, das dem Hochwasserschutz dienen würde, existiert in Ingolstadt ebenfalls nicht.

Eine weitere Tatsache ist der Zusammenhang zwischen der zunehmenden Hochwassergefahr und der Klimaerwärmung. Wie sieht es in Ingolstadt aber mit dem Klimaschutz aus? Zu den notwendigen Maßnahmen zähle ich die Verpflichtung zum ökologischen Anbau auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen im Eigentum der Stadt, Energiemischwälder zur Wurzelraumbildung, zur Naherholung sowie zur Erzeugung regenerativer Energie, die Verringerung des motorisierten Individualverkehrs mit attraktiveren Radwegeverbindungen, den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs ohne die Sperrung der Nord-Süd-Achse und eine Energiewende für Ingolstadt. Ich bin nicht zufrieden mit dem Platz 401 auf der Solarbundesliga, wobei Holz und Biogas noch gar nicht berücksichtigt sind.

Auch Naherholung ist ein positiver Beitrag zum Klimaschutz. Die Ökobilanz spricht für das Rote Gries. Die Biomasse, der geringe Anteil an befestigten Flächen und die Ruhe des Erholungsgebiets sollten beispielhaft sein für die Wohngebiete in Ingolstadt: Mehr Grün, mehr Weite und Freiraum statt Nachverdichtung, sowie ein wirksamer Lärmschutz aus einer lückenlos geschlossenen Bebauung entlang den Hauptverkehrsstraßen. Alle grünen Lösungsvorschläge liegen bereits auf dem Tisch, es fehlt den Verantwortlichen am Willen zur Umsetzung.

Ulrich Krumwiede

 
Bürgerbegehren Wasserschutzgebiet „Am Augraben“
Themen - Naturschutz
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 08. November 2008 um 00:00 Uhr

Bitte beachten wenn Sie auch Unterschriften sammeln:

Das Unterschriftenformular  m u s s  A3 sein und darf auch nicht geklebt sein, sonst sind alle Unterschriften ungültig. Auch ein A4-Blatt mit den Unterschriften ist ungültig! Also in DIN A3 ausdrucken oder evtl. auf diese Größe kopieren.

Informationen zum aktuellen Ingolstädter Bürgerbegehren zum Wasserschutzgebiet „Am Augraben“ finden Sie hier oder auch beim Bund Naturschutz Ingolstadt www.bn-in.de. Das Bürgerbegehren mit Begründung und Unterschriftenteil können Sie hier auch herunterladen/downladen.

Eintragungsmöglichkeiten auch in der Fußgängerzone:
Samstage: 15., 22. und 29. November 2008, von 10.00 – 13.30 Uhr vor Kaufhaus Mayr.

 
Eine grüne Vision
Themen - Naturschutz
Geschrieben von: Tobias Zehetbauer   
Freitag, den 15. Februar 2008 um 00:00 Uhr

So wie der Auwald westlich der Stadt renaturiert wird, so muss auch östlich der Stadt das Naturschutzgebiet an der Donau großflächig erweitert werden.

 

 
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