Grüne fordern Bürgerbeteiligung für die Energiekonferenz zum Atomausstieg
Themen - Stadtratsfraktion
Geschrieben von: Petra Kleine   

Am kommenden Mittwoch, 1. Juni, wird die erste Ingolstädter Energiekonferenz stattfinden. Es soll über die Maßnahmen und Investitionen für den Ausstieg aus dem Atomstrom in unserer Stadt gesprochen werden. Die grüne Stadtratsfraktion hat hierfür nun gefordert, dass sich neben den Experten und Verbänden auch Bürgerinnen und Bürger beteiligen können.

 

Abstimmung: Soll die Öffentlichkeit an der Energiekonferenz der Stadt Ingolstadt am 1. Juni beteiligt werden?

Die Energiekonferenz ist auf Antrag der Grünen Stadtratsfraktion ins Leben gerufen worden und war einer der zahlreichen Stadtratsanträge die nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima im Stadtrat diskutiert wurden.
Für die erste Konferenz am 1. Juni läge nun zwar der Termin vor, doch es gebe weder eine Tagesordnung, noch Informationen über den Ablauf, monierten die Grünen Stadträtinnen in einem Schreiben an Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann. Die Grünen hatten zudem auch die Kirchen, die Wald- und Forstwirtschaft als Teilnehmer vorgeschlagen, die bisher jedoch nicht Teilnehmer seien. Außerdem sollen die Energiekonferenzen natürlich bürgeröffentlich sein und so eine breite Diskussion auch in der Stadt- Gesellschaft ermöglichen. Ingolstadt brauche für eine erfolgreiche Energiewende Stimme und Wissen der Bürgerinnen und Bürger, so die Grünen-Stadträtinnen.

 

Kommentare  

 
0 #5 Kati Lhuillier 2011-06-24 11:10
Ich freue mich, dass man sich jetzt doch geeinigt hat, die Atomkraft außer Betrieb zu setzen und sie danach mithilfe von erneubaren Energiequellen zu ersetzen. Es wird interessant wie lange der Staat für die Energiewende braucht. Man muss wirklich aufhören, die Umwelt mit der Emission zu zerstören und man muss auch mal an unsere Nachkommen denken. Die Katastrophe in Fukushima hat Deutschland gezeigt, dass man das Restrisiko von Atomkraftwerken nicht verharmlosen kann. Ich erwarte, dass die anderen Länder genauso schnell ihre AKW's ausschalten werden und wir so nicht mehr in Angst leben müssen. Außerdem freue ich mich, dass auch Unternehmen wie Avia die natürlichen Energien fordern, indem sie auch selbst mit klimaneutralen Produkten arbeiten.
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0 #4 Stanford Brazille 2011-06-14 10:21
Es geht den Energiekonzerne n immer nur ums Geld. Sie kümmern sich nicht um unsere Natur, Hauptsache sie haben ihr Geld. Im Moment reden die Energiekonzerne davon, dass nicht genügend Strom produziert würde ohne die Kraftwerke, doch das ist wieder nur eine Ausrede um den Atomausstieg aufzuhalten. Auch die Regierung will den Kraftwerksbetre ibern entgegenkommen, indem sie ihnen die Erlaubnis erteilen, die Stromkontingent e der sieben Kraftwerke, die sofort deaktiviert werden sollen, auf neuere Atommeiler zu übertragen. Ich finde die großen Firmen und die Politiker sollten nicht nur auf ihren Profit achten, sondern mehr auf die Umwelt. Ich werde weiterhin gegen die Atomkraft vorgehen.
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0 #3 Ulrich Krumwiede 2011-06-04 12:22
Bei diese Email-Adresse kann sich jeder zur Teilnahme an den Arbeitskreisen Energieeinsparu ng und Energiegewinnun g anmelden: hauptamt@ingols tadt.de
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+1 #2 Joachim Siebler 2011-05-29 15:30
Nehmen Sie teil an der Abstimmung zur Bürgerbeteiligu ng an der Ingolstädter Energiekonferen z.
http://www.voycer.de/1clickvoting.html?voting_action=showVoting&hash=0fc5e2631f802504572faeb6ecc19559
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+2 #1 Ulrich Krumwiede 2011-05-28 08:16
Ich habe einen Vorschlag: Der Ingolstädter Solartag am 16. Juli 2011 auf dem Rathausplatz und nicht auf dem abgelegenen Paradeplatz!
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