Grüne Energiewende für die Stadt
Themen - Energie und Umwelt
Geschrieben von: Tobias Zehetbauer   
Mittwoch, den 13. Februar 2008 um 00:00 Uhr

Wirksamer Klimaschutz braucht messbare Ziele und sofortiges Handeln

Die drei großen „E“ für ein gutes Klima heißen:

  • Einsparung
  • Effizienzsteigerung
  • Erneuerbare Energie

Unser Grünes Ziel heißt:

Ingolstadt CO2-neutral bis 2030.

 

Trotz aller Vorgaben der UN, EU und Bundesregierung zur Reduzierung von Kohlendioxid um mindestens 40 % bis 2020 sieht die schwarze Mehrheit im Ingolstädter Stadtrat keinerlei Notwendigkeit, ein einziges messbares Klimaschutzziel zu formulieren.

Notwendig sind verstärkte städtische Investitionen in die Erzeugung und den Einsatz alternativer Energie.
Hierzu gehören Holzhackschnitzelheizungen ebenso wie der Bau von Photovoltaikanlagen. Aus den Abfällen der grünen Tonne muss endlich Biogas erzeugt werden. Zur Zeit verrottet der Ingolstädter Biomüll im Freien und gibt so noch CO2 in die Luft ab! Dezentrale Blockheizkraftwerke zur Erzeugung von Strom und Nahwärme müssen wieder gebaut werden. Seit den 1980er Jahren entstand kein einziges neues BHKW mehr, keines der bestehenden wurde auf erneuerbare Energien umgerüstet.

Die Einrichtung einer unabhängigen städtischen Energieberatungsstelle für Bauherren, Betriebe und Haushalte in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk ist überfällig!
Diese Aufgabe bei den Stadtwerken zu belassen, gleicht einem Schildbürgerstreich.
Wer Gewinne nur mit dem Verkauf von Strom und Gas macht, kann kein Interesse am Energiesparen und am Einsatz von erneuerbaren Energien haben.

Die Stadt braucht ein ökologisches Gebäudemanagement, um den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Nur mit einem Bündel von Maßnahmen ist dies möglich: Wärmedämmung, Ökostrom, Stromsparkonzepte, effiziente Heizungen, alternative Brennstoffe u. a.

 

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