Ingolstadt braucht mehr preiswerte Mietwohnungen
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Geschrieben von: Angelika Wegener-Hüssen   
Dienstag, den 12. Juni 2012 um 15:40 Uhr
Der Mangel an Baugrundstücken ist immer wieder Thema im Stadrat. Dabei geht es jedoch fast immer um Bauland für Wohneigentum. Aus dem Blick verschwindet oft die Notwendigkeit verstärkt auch Wohnungen für Ingolstädter mit kleinem Einkommen und Sozialwohnungen für bedürftige Menschen zu bauen. Die Anstrengungen der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften reichen allein nicht aus, um den Bedarf zu decken. Nur 100 neue Wohnungen jährlich und über 3500 Antragsteller auf den Wartelisten zeigen ein Missverhältnis, das behoben werden muss.

 

Besonders schwierig ist nach Aussagen der Beratungsstellen die Situation für junge schwangere Frauen und alleinerziehende Mütter. Zwei große Neubaugebiete entstehen in den nächsten Jahren in der Stadt: auf dem ehemaligen Pioniergelände und am alten Krankenhaus in der Altstadt. Hier sollten von der Stadt auch Grundstücke für bezahlbare Mietwohnungen bereit gestellt werden, meinen die Grünen-Stadträtinnen. Gleichzeitig wäre in diesen guten Lagen eine urbane Mischung von allen Bevölkerungsgruppen gegeben mit Studenten, Normal-, Gering- und Gutverdienern und eine unerwünschte Ghettobildung beim Sozialwohnungsbau wäre so vermieden.

 

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