"Petition": Eine "Denkpause" FÜR das Gießereigelände!
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Geschrieben von: Christian Höbusch   
Sonntag, den 20. Mai 2012 um 20:11 Uhr

In der Veranstaltung der Initiative "5 vor 12" zum Gießereigelände an diesem Sonntag gab es eine sehr intensive Diskussion. Insbesondere der Geschäftsführer des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, Herr Wölzmüller, hat ein leidenschaftliches Plädoyer gehalten, sich für eine stadtverträglichere Lösung konstruktiv einzusetzen und die Interessen aller Beteiligten gut abzuwägen. Der Donaukurier berichtet bereits darüber.

Viele der anwesenden BürgerInnen waren der Meinung, dass echte bauliche Alternativen noch nicht vorgelegt wurden. Keiner der drei aktuellen Alternativen zur Gestaltung trifft den Kern der Bedenken zur Baumassen-Verteilung. Die Donauwelle ist keine planerische Antwort auf die vorgetragenen Bedenken insbesondere des Denkmalschutzes, zum Erscheinungsbild und zum kulturellen Erbe der Stadt.

Daher haben sich die Grünen, gemeinsam mit den Linken und der Piratenpartei Ingolstadt, dafür entschieden, den BürgerInnen von Ingolstadt eine Möglichkeit zu geben, um wirklich 5 vor 12 noch ihr Unbehagen öffentlich zum Ausdruck zu bringen, denn kommenden Donnerstag (24.5.) steht (noch) der Beschluss zum Bebauungsplan auf der Tagesordnung des Stadtrats.

Unter http://openpetition.de/petition/online/giessereigelaende können die BürgerInnen folgende "Petiton" unterstützen:

"Der Stadtrat der Stadt Ingolstadt möge die für den 24.05.2012 angesetzte Entscheidung über den Bebauungsplan für das Gießereigelände vertagen und eine neue Alternative, welche am 20.05.2012 der Öffentlichkeit präsentiert wurde, zu prüfen. Sie trennt Hotel und Kongresszentrum baulich und ordnet so die Gebäude anders an.

Begründung: Um das neue Kongresshotel am Ingolstädter Gießereigelände gibt es derzeit rege Diskussion. Dabei befürchten die Kritiker besonders, dass das Stadtbild mit dem neuen Schloss als zentralen Punkt durch ein Gebäude mit der Baumasse des bisher geplanten Kongresshotels entscheidend verändert wird."


 

Kommentare  

 
+1 #4 Joachim Siebler 2012-05-24 09:35
Denk mal!
Wer auf dem Weg in den Süden auf der Autobahn-Donaubrücke einen Blick nach rechts riskiert, erhält einen der schönsten Ansichten der Stadt mit Donau im Vordergrund und Schloss im Hintergrund. Soll diese „Visitenkarte“ Ingolstadts von einem Hotel dominiert werden?
Das Bewusstsein für die Ausmaße des geplanten Bauwerks ist in der Bevölkerung erst nach der Visualisierung geweckt worden. Bei einem früheren Versuch der Darstellung wäre die aktuelle Diskussion durch rechtzeitige Korrekturmöglic hkeiten vielleicht nicht notwendig geworden.
Die Bedenken sind nachvollziehbar , dass das Projekt „Gießereigeländ e“ im Endstadium der Planung scheitern könnte. Die Pause zum Nachdenken zielt jedoch mitnichten darauf ab, das Projekt zu stoppen. Vielmehr besteht die Hoffnung, durch Änderungen der Planungen die befürchtete Wirkung des Hotels abzumildern. Schließlich möchte niemand, dass sich der Hotelkomplex zu einem Denkmal im negativen Sinne entwickelt.
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+2 #3 Christa Schroth 2012-05-23 07:57
unbedingt eine Denkjpause damit nicht noch eine "Bausünde" entsteht
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+2 #2 Günter Krömer 2012-05-22 09:36
Ich schließe mich dieser Petition an.
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+3 #1 Walter-Rosenheimer 2012-05-22 08:16
"Denkpause" für das Gießereigelände in meiner alten Heimat.
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