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Atomausstieg - Energiewende

Aktuelle Informationen zur Energiewende



Grüne Dokumente zum Atomausstieg
Themen - Atomausstieg - Energiewende
Geschrieben von: Christian Höbusch   
Sonntag, den 19. September 2010 um 13:03 Uhr

Nach dem Beschluss zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke steht Deutschland ein "heißer" Herbst bevor. Wir möchten Ihnen gerne grüne Dokumente für den Atomausstieg und Argumente gegen die schwarz-gelbe Atompolitik zur weiteren Information an die Hand geben, die wir natürlich auch aktuell halten werden. Hier geht´s zu den Dokumenten...

 
Energiewende für Ingolstadt
Themen - Atomausstieg - Energiewende
Geschrieben von: Ulrich Krumwiede   
Donnerstag, den 13. Dezember 2007 um 00:00 Uhr

Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises 1999, schreibt in seinem Buch "Der energethische Imperativ", München 2010:

"Um den faktisch stattfindenden atomar-fossilen Krieg gegen die Lebenschancen der menschlichen Zivilisation zu beenden, ... ist eine außergewöhnliche Kraftanstrengung geboten."

Global denken - lokal handeln! Und was tut sich bei uns in Ingolstadt?

Der 2. Platz in der Solarbundesliga, eine Ent-Täuschung

In Ingolstadt liegt der Anteil der regenerativen Energie für die Stromerzeugung bei 1,5 Prozent. Eingerechnet sind alle Photovoltaikanlagen der Solarbundesliga (Ingolstadt liegt zur Zeit bei Photovoltaik in Watt/Einwohner auf Platz 401 in Deutschland) und sogar die Turbinen der Müllverbrennungsanlage in Mailing. Mit diesem geringen Anteil kann in Ingolstadt von Klimaschutz nicht die Rede sein.
Fünf Vorschläge für eine Energiewende:

 
Mini- und Mikro-Blockheizkraftwerke werden ab 1. April 2012 gefördert
Themen - Atomausstieg - Energiewende
Geschrieben von: Ulrich Krumwiede   
Mittwoch, den 12. Dezember 2007 um 00:00 Uhr

Die Mini- und Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung wird gemäß einer Novelle des KWK-Gesetzes ab 01.04.2012 wieder gefördert. Für das kleinste Gerät gibt es 1.500 Euro Zuschuss. Die maximale Förderung bis 20 kW elektrisch beträgt 3.450 Euro.

Die folgenden Firmen bieten Mini-Blockheizkraftwerke für den Brennstoff Erdgas an:

Mit Holzpellets wird ein Mini-Blockheizkraftwerk betrieben, ein anderes Pellets-BHKW ist in der Entwicklungsphase:

 

Zum Thema "Virtuelles Kraftwerk":

 

Wer sind die Klimakiller?

In letzter Zeit hören wir, dass die Gebäudeheizung und der Straßenverkehr die Haupt-Klimakiller sein sollen. Von der Stromerzeugung, die mit 43 Prozent am CO2-Ausstoß in Deutschland den größten Anteil hat, wird wenig berichtet.
Das ist wesentlich mehr als die Gebäudeheizung und der gesamte Straßenverkehr zusammen. Die Abwärme der Großkraftwerke wird kaum genutzt. Die größte Gefahr für das Weltklima geht deshalb von den Stromkonzernen aus.

Wärmedämmung an der Grenze der Wirtschaftlichkeit

Energieeinsparung ist ein wesentlicher Bestandteil im alternativen Energiemix. Eine zusätzliche Wärmedämmung der Gebäudehülle stößt an die Grenze der Wirtschaftlichkeit, wenn die weitere Energieeinsparung nur mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erreicht werden kann. Das Klima in künstlich belüfteten und klimatisierten Aufenthaltsräumen wurde in der Vergangenheit mit dem "Sick-Building-Syndrom" in Verbindung gebracht. Kanäle von Klimaanlagen können nicht gewartet werden. Der Einsatz von Lüftungsanlagen bedroht die Gesundheit der Atemwege und erfolgt ohne wissenschaftliche Grundlage. Das gilt auch für den Einsatz von Feinstaubfiltern. Abgesehen von der aufwändigen Wartung der Filter und der Tatsache, dass die Feinstaubkonzentration in Innenräumen größer als in der Außenluft ist, halte ich das Ziel einer absolut pollen- und feinstaubfreien Luft mit Rücksicht auf die Entwicklung der Atemwege von Kleinkindern nicht für sinnvoll.

Aus Niedrigenergie- werden Plusenergiehäuser

Mini- und Mikro-Blockheizkraftwerke (z.B. Senertec, Vaillant, Whisper-Gen ...), die aus Erdgas Strom und Wärme erzeugen, lösen das Problem dezentral: Strom wird dort erzeugt, wo die Wärme gebraucht wird, nämlich für die Gebäudeheizung.

 

"Lichtblick" verfolgt ein anderes Konzept: Das Blockheizkraftwerk im Heizraum wird eingeschaltet, wenn Strom im Netz benötigt wird. Für die Wärmespeicherung stehen mehrere große Pufferspeicher im Gebäude zur Verfügung.

In Zukunft kann Erdgas durch Biogas, Pflanzenöl oder Holzpellets ersetzt werden und noch ein Problem lösen: Strom regenerativ erzeugen.

Ulrich Krumwiede

 
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