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Atomausstieg - Energiewende

Aktuelle Informationen zur Energiewende



Höhere Stromkosten 2013
Themen - Atomausstieg - Energiewende
Geschrieben von: Ulrich Krumwiede   
Donnerstag, den 18. Oktober 2012 um 10:45 Uhr

Was können VerbraucherInnen gegen höhere Stromkosten unternehmen?

1. Strom sparen.
http://www.gruene-ingolstadt.de/energie-und-umwelt/126-stromspartipps-fuer-den-haushalt

2. Zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln. In ÖKO-TEST 5/2011 wurden 15 atomstrom-freie Öko-Stromtarife mit dem 1. Rang am besten bewertet: 

http://www.gruene-ingolstadt.de/atomausstieg/348-top-15-der-oekostrom-tarife-in-oekotest-mai-2011

3. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wählen!

http://www.gruene-bundestag.de/themen/energie/altmaiers-populistische-forderungen_ID_4387242.html

 

Woher kommen die höheren Stromkosten?

Die schwarz-gelbe Regierung lässt die EEG-Umlage im Jahr 2013 um 50 Prozent zu Lasten der Bürger steigen, weil immer mehr Betriebe mit energieintensiver Produktion von der EEG-Umlage befreit wurden: Im Jahr 2012 sind es 734 Unternehmen, im nächsten Jahr wird sich diese Zahl nahezu verdreifachen. (Quelle: MAZ 16. 10. 2012). Weitere Infos:

http://www.gruene.de/themen/atomausstieg-energiewende.html

 

Was fordern die Grünen?

1. Die Ausnahmen für die EEG-Umlage dürfen nur für energieintensive Industriebetriebe gelten, die im internationalen Wettbewerb stehen. Also nicht für Golfplätze und Hähnchenmastbetriebe.

2. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich ein für die Energiewende mit erneuerbaren Energien und mit Energieeffizienz. Diese Energiewende wird von Schwarz-Gelb blockiert. Ein Beispiel: Wirtschaftsminister Rösler (FDP) verhindert, dass die Energie der norddeutschen Windkraftanlagen über das Seekabel nach Norwegen transportiert und in den vorhandenen Stauseen gespeichert wird. 

http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=6770834/1uxeb5l/index.html

 

Ulrich Krumwiede

 
Bausteine für die Energiewende
Themen - Atomausstieg - Energiewende
Geschrieben von: Ulrich Krumwiede   
Mittwoch, den 12. September 2012 um 10:57 Uhr

Ingolstadt belegt zur Zeit auf www.solarbundesliga.de bei der Kategorie Wärme und Strom in Deutschland unter allen Kommunen Platz 727 und unter den Großstädten Platz 2. Bei den Photovoltaikflächen liegen wir in der Kategorie Solarstrom auf Platz 863. Das ist kein Spitzenplatz, obwohl dies ständig von der schwarzen Stadtspitze behauptet wird.

Außerdem ist die Photovoltaik mit ihren je nach Sonnenschein schwankenden Erträgen und negativen Einflüssen auf die Netzstabilität nur einer von vielen Bausteinen der Energiewende bei der Stromerzeugung. Auch die Windenergie steht uns zur Verfügung, wenn wir über den Tellerrand der Stadtgrenzen hinaus denken. Der Strom aus Tiefenerdwärme kommt allerdings aus dem Voralpenland.

Ein Modell für Ingolstadt wäre das „Virtuelle Kraftwerk“. Der Ökostromanbieter Lichtblick und der Atom(!)-Konzern Vattenfall vernetzen in ihren „Virtuellen Kraftwerken“ die Photovoltaik, die Windenergie und die effiziente Kraft-Wärme-Kopplung miteinander. Ich finde es gut, dass die Stadtwerke einen kleinen Baustein dieser effizienten Strom- und Wärmeerzeugung beim Solartag auf dem Rathausplatz präsentiert haben: Ein mit Erdgas betriebenes Mikro-Blockheizkraftwerk.

Im Gegensatz zu diesen realen Problemlösungen und trotz der Pleite mit der Atomkraft mussten Siemens und E.ON das Geld der Stromkunden wieder mit Gigantomanie verpulvern. Der gefräßige Riese in Irsching gibt seine Abwärme an die Umwelt und nicht an Gebäude ab: Die größte Gasturbine der Welt. Dabei hätten wir die kleinste mit Nahwärmenutzung ganz nötig gebraucht und davon ganz viele.

Zur Energiewende gehört die Energieeffizienz ebenso wie die erneuerbaren Energien und die Energieeinsparung. Beim Atomausstieg müssen wir den Klimaschutz und die Schaffung von Arbeitsplätzen bei der dezentralen Energieerzeugung mitdenken.

Ulrich Krumwiede

 
Atomausstieg bei Eon und RWE
Themen - Atomausstieg - Energiewende
Geschrieben von: Ulrich Krumwiede   
Freitag, den 30. März 2012 um 07:04 Uhr

"Wir steigen aus - und überall werden AKWs gebaut!" Das ist eine Falschmeldung. Die Tatsachen sprechen dagegen:

2010 RWE zieht sich aus dem AKW-Projekt in Bulgarien zurück.
2011 RWE macht auch in Rümänien einen Rückzieher.
2012 Eon und RWE verabschieden sich aus den milliardenschweren Plänen zum Bau neuer Atomkraftwerke in Großbritannien und konzentrieren sich in Großbritannien auf Investitionen, die sich früher auszahlen, nämlich auf den Bau von Windkraft- und Biomasseanlagen.

Quelle: Frankfurter Rundschau 30. März 2012

Ulrich Krumwiede

 
Top 15 der ÖKOSTROM-Tarife in ÖKOTEST Mai 2011
Themen - Atomausstieg - Energiewende
Geschrieben von: Ulrich Krumwiede   
Sonntag, den 01. Mai 2011 um 10:54 Uhr

In dem aktuellen Test der Zeitschrift ÖKO-TEST 5/2011 wurden 15 atomstrom-freie Öko-Stromtarife mit dem 1. Rang am besten bewertet:

 
Strom aus dem Seekabel und aus Tiefenerdwärme
Themen - Atomausstieg - Energiewende
Geschrieben von: Ulrich Krumwiede   
Freitag, den 08. April 2011 um 08:14 Uhr

Seekabel zur Nutzung der Wasserkraft und als Energiespeicher

Video über das NORGER-Seekabel von Norwegen über/unter die Nordsee nach Deutschland:

http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=6770834/1uxeb5l/index.html

Bundeswirtschaftsminister (Brüderle)Rösler/FDP blockiert über die Gesetzgebung den Seekabel-Anschluss nach Norwegen. Hier ein Kommentar von Ingrid Nestle, MdB, Sprecherin für Energiewirtschaft der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

http://ingrid-nestle.de/detail/nachricht/seekabel-nach-norwegen-regierung-steht-auf-der-leitung.html

 
Grünes Konzept für den Automausstieg bei der Stadt Ingolstadt
Themen - Atomausstieg - Energiewende
Geschrieben von: Angelika Wegener-Hüssen   
Freitag, den 25. März 2011 um 08:55 Uhr
Die Zeichen stehen positiv für einen schnellen Atomausstieg. Die Grünen Stadträtinnen fordern in einemm Dringlichkeitsantrag die Einrichtung einer städtischen Energiekonferenz ein, die verbindliche Ziele, Maßnahmen und Zeiträume für die Substituierung der Atomkraft in Ingolstadt festlegt.

 

 
Mahnwache zu Fukushima und Stromanbieter-Wechsel-Aktion
Themen - Atomausstieg - Energiewende
Geschrieben von: Petra Kleine   
Sonntag, den 20. März 2011 um 12:26 Uhr

Zu der Naturkatastrophe in Japan und den dadurch ausgelösten Atom-Unfall in Fukushima finden weiterhin bundesweit Mahnwachen statt. Auch Ingolstadt beteiligt sich am kommenden Montag wieder daran. Treffpunkt 18 Uhr am Schliffelmarkt/Xaver Mayr. Außerdem wird es an diesem Montag, 21.3. auch eine Stromanbieter-Wechsel-Aktionen geben mit Infos für den persönlichen Atomausstieg.

 
Energiemix Deutschland in Zukunft 3% Fossil 0% ATOM
Themen - Atomausstieg - Energiewende
Geschrieben von: Ulrich Krumwiede   
Samstag, den 19. März 2011 um 20:55 Uhr

ENERGIEMIX IN DEUTSCHLAND  IN ZUKUNFT 3% FOSSIL  0% ATOM

 
Fukushima: Neue Katastrophe droht
Themen - Atomausstieg - Energiewende
Geschrieben von: Ulrich Krumwiede   
Mittwoch, den 16. März 2011 um 13:16 Uhr

n-tv 16. 03. 2011, 13.05 Uhr:
Frankreich widerspricht der japanischen Regierung und rät den Franzosen, Tokio zu verlassen.
n-tv 17. 03. 2011:
Ausländer und viele Japaner, die sich den Flug leisten können, reisen aus. In den Straßen Tokios gibt es Demonstrationen gegen die Informationspolitik der Regierung und der Atomkonzerne.
Bertolt Brecht sagt:
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
n-tv 18. 03. 2011:
Es droht eine Verstrahlung im Radius von 500 km - das wäre der gesamte nördliche Bereich der großen japanischen Insel einschließlich Tokio.
n-tv 20. 03. 2011:
Tausende fordern Ende der Atomkraft.
Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "Deutsche sind hysterisch."
Münchner Re (Rückversicherung): Schäden durch Atomunfälle nicht versicherbar.
t-online.de, dpa, dapd, AFP 22. 03. 2011:
Radioaktive Strahlen erreichen Tokio
n-tv 02. 04. 2011:
Wind dreht - Tokio gerät erneut in Gefahr
n-tv 12. 04. 2011:
Japan bewertet die Atomkatastrophe von Fukushima nun als ebenso gravierend wie das Reaktorunglück von Tschernobyl im Jahr 1986.
DONAUKURIER, 11. Mai 2011:
Japan stoppt Pläne für Ausbau der Atomkraft
Regierungschef Naoto Kan setzt statt dessen verstärkt auf erneuerbare Energien.
SPIEGEL online 04. 05. 2012:
In den Abklingbecken des havarierten Atomkraftwerks Fukushima lagern bis heute ungeheure Mengen heißer Brennstäbe, und damit hochgefährliches Material. Ein weiteres Erdbeben könnte eine neue Atomkatastrophe auslösen. Denn niemand weiß, wie stabil die Gebäude noch sind.

Ulrich Krumwiede

 
Japan (aktualisiert mit ÖKOTEST 10/2011): Erdbeben, Tsunami, Stromausfall, Atomunfälle
Themen - Atomausstieg - Energiewende
Geschrieben von: Ulrich Krumwiede   
Dienstag, den 15. März 2011 um 09:43 Uhr

Neben den Opfern durch die beiden Naturereignisse Erdbeben und Tsunami gibt es in Japan unzählige Opfer einer drohenden Katastrophe durch die unbeherrschbare Atomtechnik. Der Stromausfall schaltet das Kühlsystem aus. Die Tsunami-Welle legt das Notkühlsystem lahm. In den nicht gekühlten Reaktorbehältern kommt es zur Kernschmelze.
Die Version der Reaktorbetreiber, dass der Tsunami die Katastrophe verursacht haben soll und die Reaktoren das Erdbeben ohne Schäden überstanden hätten, stellt sich nun als Propaganda heraus: ÖKOTEST berichtet in Heft 10/2011, dass die Bilder der Roboterkameras große Schäden zeigen, die eindeutig auf das Erdbeben zurückzuführen sind. Intern sollen nun auch Tepco-Ingenieure diese Einschätzung teilen: Das Erdbeben, nicht der Tsunami, hat die Kernschmelze ausgelöst!

In den deutschen Medien berichten Greenpeace und einige Wissenschaftler glaubhaft über die Katastrophe. Im Gegensatz zum "Wissenschaftsexperten" der ARD, Ranga Yogeshwar, auf dessen Homepage unter „Aktuelles“ immer noch der Satz vom 26.11.2010 zu finden ist:

„Im Kontext der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen hinterfrage ich, ob wir nicht womöglich übertreiben.“

In der ARD-Sendung „Anne Will“ hat Herr Yogeshwar am Sonntag, 13. 03. 2011, noch prophetisch geäußert: „Eine Atomkatastrophe wie in Tschernobyl wird es in Japan nicht geben.“

n-tv Dienstag, 12. April 2011:
Japan bewertet die Atomkatastrophe von Fukushima nun als ebenso gravierend wie das Reaktorunglück von Tschernobyl im Jahr 1986.

DONAUKURIER, 11. Mai 2011:
Japan stoppt Pläne für Ausbau der Atomkraft, Regierungschef Naoto Kan setzt statt dessen verstärkt auf erneuerbare Energien.

Rebecca Harms, MdEP, ÖKOTEST 10/2011:
"Damals in der Sowjetunion wurde konsequenter aus belasteten Regionen (um Tschernobyl) evakuiert als in Japan heute."

Ulrich Krumwiede

Was jeder selbst tun kann: www.atomausstieg-selber-machen.de

 
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